otakusan

Work & Travel - Australien
 

Letztes Feedback

Meta





 

Die Entscheidung...!

...ja...morgen ist der große tag. es wird darüber entschieden ob die filiale von hungry jacks geschlossen wird oder nicht. es kommt jemand von burger king...burger king ist hungry jacks übergeortnet. der wird alles aber auch ALLES testen. da ich mit meinem boss zusammen lebe hat er mir einiges über das verfahren und den prüfer an sich erzählt, da er ihn auch persöhnlich kent. der typ muss nur einmal mit dem finger an der falschen stelle entlangstreichen und es bleibt staub an seinem finger hängen: hungry jacks wird geschlossen. da muss einmal die temperatur vom fleisch nicht stimmen: hungry jacks wird geschlossen. 

ich habe jetzt schon 2-3 "überprüfungen" mitgemacht, da war aber dann nur ein ober-boss von hungry jacks selber da und hat nur sicher gestellt, dass alles seine richtigkeit hat und da war schon angespannte atmosphäre mit eisigem schweigen bei der belegschaft und öfters fingerzittern bei mir. die krönung findet das ganze dann immer darin, dass dieser boss dann zu mir kommt und sagt: do me a bourben-whopper"!. natürlich musste er mich ausgerechnet auswählen, und der bourben-whopper ist erst seit kurzer zeit im sortiment...zum glück hatte ich nur bei den "crispy-onions" einen fehler gemacht und anstatt 21 gramm nur 14 oder 15 auf den burger gepackt. (! wir haben keine waage !) ((aber das interessiert nicht)).

das waren überprüfungen von hungry-jacks prüfern, aber jetzt kommt halt jemand von burger-king, der noch am selben tag entscheidet ob das ding geschlossen wird oder eben nicht. alles was ich darüber schreibe weiß ich wie gesagt aus ziehmlich sicherer quelle, weil niemand mehr über die überprüfung und den typ ansich wissen kann ausser mein boss, der restaurant-manager selbst. ich hoffe nur das geht gut morgen früh...zu unserem unglück wird der laden heute abend von nicht sehr zuverlässigen leuten gereinigt. ich und mein boss stehen schon nebeneinander und bügeln unsere uniformen (was man sonst auch nicht macht).

 

puuuuuuh...drückt mir die daumen!!

 

*UPDATE*

 60% brauchte man zum bestehen...wir haben 65% hingekriegt! war also ne ganz knappe sache

 

5 Kommentare 2.8.10 13:21, kommentieren

Aktuelles...

Nachdem der Inder bei dem ich gelebt habe mich nach einer woche weil sein bruder kam rausgeschmissen hat, habe ich noch 2 wochen im yha hostel gelebt...bis also quasi wieder zurückgegangen. nur da musste ich auch weg, weil die maximale aufenthaltsdauer eben 2 wochen beträgt. naja...bei mir auf der arbeit gibts die normalen crew-member...ich bin einer davon. dann gibts die teamleader, manager, noch irgendein manager und dann kommt der restaurant-manager...und ich wohn jetzt bei ihm in seinem haus! *mächtig stolz ist*. fragt mich nicht wie ich das geschafft habe. ausserdem wohnen da noch seine frau und ihr 3-jähriger sohn, der total lustig ist. was cool ist ist, dass ich jetzt mal meinen eigenen raum habe...am anfang habe ich mich immer noch umgeguckt ob nicht jemand in der nähe am schlafen ist, wenn ich die kopfhörer aus meinem net-book rausgezogen habe, weil ich es einfach schon so gewohnt bin, mit anderen leuten einen raum zu teilen. der nachteil ist, dass es im moment eben winter und ziehmlich kalt ist und mein fenster nicht richtig schliesst, was zur folge hat, dass ich mich nachts in meinem schlafsack plus decke vor kälte winde, aber irgendwie wird das weniger und weniger ein problem weil man sich einfach dran gewöhnt. mein boss (der bei dem ich lebe) ist total locker und ich kann gut mit ihm quatschen, während seine frau (24) irgendwie dauer-genervt ist und man das gefühl hat, dass man ihr tierisch auf den geist geht, sobald man sie auf irgendetwas anspricht...doof dabei ist halt, dass sie die waschmaschine und die küche als ihr revier markiert, weshalb man höllisch aufpassen muss, wann man seine wäsche wäscht und dass man auch ja keinen krümel in der küche liegen lässt. ich darf das fahrad von meinem boss benutzen und habe freies internet. ausserdem zahle ich nur 120 dollar in der woche wodurch ich nochmal 60 dollar mehr spare...das mit dem sparen läuft ohnenhin momentan ziehmlich gut...ich verbesser mich ständig. was ich total mies finde ist, wie die beiden (mein boss und seine frau) ihren sohn erziehen...der soll den ganzen tag fernseh gucken und wenn der einmal vom sofa aufsteht und eben ein bischen rumalbert weil er halt viel zu viel energie hat (er ist üprigens 3) wird er sofort angebrüllt wie sonstwas. zum glück scheint ihm das nicht sonderlich was auszumachen weil er (auch nicht verwunderlich) kaum auf sie hört. die eltern sitzen in ihrer freizeit nur vor dem pc oder fernseher...wenn sie wenigstens mal zusammen vor dem fernseher sitzen wüden...einer sitzt immer vorm rechner und der andere vorm fernseher. wenn der sohn ins bett gebracht wird, hat er vor dem bett auch noch n fernseher stehen. das alles geht mir total auf den sack, weil ich die ganze zeit denke, die machen das (meiner meinung nach) total verkehrt, ich würde das so und so machen...natürlich fehlt mir da komplett die erfahrung, aber ich habe trotzdem meine vorstellungen. naja, jedenfals wird im haus ziehmlich viel herumgebrüllt und es ist 15 minuten zu fuß von der stadt entfernt. bei mir auf der arbeit sind alle so krass unterschiedlich. da gibts diesen "nick" von dem ich schon was geschrieben habe. argh! der macht einen manchmal wahnsinnig wenn er labert oder in der gegend rumstarrt, wenn um ihn rum die hölle losbricht wenn es eben sehr voll ist, sprich wenn viele bestellungen/kunden da sind. dann gibts da noch jemand anderen (16) der einen damit die nerven raubt, dass er sich mit traumwandlerischer geschwindigkeit bewegt und es auch höchstens lustig findet wenn dann jemand was sagt. dann gibts da gledi noch n koreaner dem alles was ihm gesagt wird (auch von den managern) ins eine ohr rein und zum anderen wieder raus geht. er interessiert sich eben überhaupt nicht für die arbeit, ist dabei aber auch irgendwie lustig wenn man ihn immer mit dem selben gesichtsausdruck rumlaufen sieht. dann gibts da noch so einen manager aus nepal, der einen gewaltigen schnurrbart trägt und immer sehr streng und seriös erscheinen möchte...dabei nimmt ihm das keiner ab und er ist der lustigste manager da überhaupt...er ist eben unfreiwillig komisch. dann gibts noch einen anderen manager aus indien. wenn der einem anweisungen gibt, klingt es immer gleich (mir stark indischem akzent): "clean the boards, refill the buckets, stock up the wraps, wipe the floor...EVERYTHING!!! (mit umfassender armbewegung unterstrichen). gleichzeitig ist er auch ziehmlich verrückt, singt und tanzt manchmal durch den laden. und immer hat er morgendschicht...wenn ich dann manchmal um 5 uhr morgend anfange und reinkomme, ganz verschlafen, ist auf einmal sein indisches bananen-grinse-gesicht mit der großen nase darüber vor mir und brüllt mir zur begrüßung ins gesicht: "CONSTANT, MY FRIEND!!!" ich könnte ewig so über die leute weiterschreiben... jetzt wollte ich noch was zu filmen sagen, die ich im kino gesehen habe: iron man 2: ich finde er wird dem vorgänger total gerecht und der "iron man" kommt wieder extrem cool, protz-reich rüber. was mir nicht so gefällt ist der an eineigen stellen etwas aufgebauschte amerikanische patriotismus. ausserdem finde ich, dass wieder typisch klischeehaft dargestellt wird, dass weibliche helden einen tiefen ausschnitt haben und sexy anzüge tragen "müssen". aber diese beiden sachen stören nur minimal am tollen film! robin hood: fand ich jetzt nicht sehr gut...hat mich ehrlich gesagt etwas gelangweilt. die vorher so groß gemachte "entscheidungs-schlacht" am ende fand ich auch eher mikrig. gladiator war besser. prince of persia: ich war sehr positiv überrascht. normalerweise sind verfilmte computerspiele ja eher mau und schlecht, aber dieses mal war das anders. die geschichte war wieder erwarten spannend dargestellt, nicht zu simpel und hat sich auch nicht in den action-pasagen verloren. dazu hatte der hauptdarsteller ein interessantes gesicht (sowas finde ich wichtig, auch wenn sichs komisch anhört). alles in allem ein ordentlicher film! shrek 4: auch nicht schlecht. vor allem finde ich es faszinierend wie man, wenn man viele pixar-filme guckt und das mal über die jahre verfolgt, merkt, dass die jungs vom pixar-team sich immer mehr verbessern. emotionen, mimik und gestik werden meiner meinung nach immer besser, glaubwürdiger und eben realistischer dargestelt. the girl with the dragon tattoo: ich bin eigentlich kein krimi-fan aber der film hatte was, ich fands interessant, auch wenn er komplett auf schwedisch mit untertiteln war. ob die gezeigten vergewaltigungszenen in der art gezeigt werden müssen, muss man selbst wissen...ich finde, man hätte es nicht so zeigen müssen. inception: nolen beweisst mal wieder, dass er n händchen für gute filme hat wie ich finde. sehr interessant, geistig fordernd und als plus obendrein dicaprio in der hauptrolle. ich weiss viele stöhnen da jetzt aber für mich ist er einfach ein genialer schauspieler. das viele sagen, dass das ende ein genie-streich ist kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen. für mich war es vorhersehbar und auch ein bischen klischeehaft. ich kann mich jetzt nicht mehr an alle gesehenen filme erinnern. ich war unfassbar müde als ich dass alles geschrieben habe, deswegen gibts auch keine groß-und-klein-schreibung und absätze und wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

6 Kommentare 31.7.10 12:43, kommentieren

Vermischtes.

Ich bin jetzt umgezogen. Wohne jetzt ungefähr ne Stunde von der Stadt enfernt, dafür habe ich kostenlose Unterkunft. Das Appartement in dem ich jetzt lebe, teile ich mir mit einem halbverrückten Inder, (einem Sik, kein Hindu), den ich auf der Arbeit kennen gelernt habe. Das Appartement hat 2 kleine Zimmer, also für jeden Eins, eine kleine Küche nebst Kühlschrank, Mikrowelle und einen Fernseher.
Natürlich liegen bei ihm tausende Bolliwood-Flme herum, in denen auch immer mit Begeisterung zum Tanz gebeten wirdemotion. Seine "westlichen" DVDs sind alle irgendwie aus den 80gern und 90gern...Arni lässt grüssenemotion.

Die Arbeit bei Hungry Jack's macht mir immer noch Spass. Ich bin jetzt mit dem Inder zusammen der schnellste Burger-Macher in der Filiale, was mir ein gutes Gefühl gibt. Ausserdem komme ich mit beinahe jedem gut aus und werde von denen auch sehr gemocht, jedenfalls ist das in meiner Warnehmung so^^. Ob ich mit der Restaurant-Cheffin eine Rauchen gehen wärend die anderen weiterarbeiten emotion, oder mir alle zur Begrüßung zuwinken und -rufen wenn ich ankomme...solche Dinge geben mir das Gefühl dort gut aufgehoben zu sein emotion.

Gott, am Sonntag hatten wir jemanden da, der 10 Ultimate-Whopper bestellt hat. Ich habe euch ja schon im früheren Blog-Eintrag beschrieben, was da alles drauf ist...ausserdem war ich alleine in der Küche, das war vieleicht lustig. Aber wir haben am selben Tag auch unseren Zeit-Rekord gebrochen. Wir haben ne 60-Dollar-Bestelleung in knapp 4 Minuten fertig bekommen und sind damit schneller als alle Hungry-Jack's-Filialen in Alice Springs und Darwin, will heissen ziehmlich gut im Northern Territory emotion.

 

Hm, was gibts noch....ach ja: Im gegensatz zu meinem Date davor, ist mein Letztes viel besser gelaufen und ich bin jetzt zum Essen bei ihr eingeladen...wie romatischemotion

Mit Geld hauszuhalten ist für mich jetzt so viel einfacher geworden. Wenn ich früher mal 10 Euro auf dem Konto gehabt hätte (hier in Australien) dann hätte ich die Krise/Panik bekommen. Mittlerweile weiss ich einfach ganz sicher, dass mir 10 Dollar für 3-4 Tage reichen, wenn man will. Hätte nie gedacht, dass man auch ohne Geld in der Tasche Spass haben kann. Ich werde übermorgen bezahlt und habe noch 8 Dollar aufm Konto höhö emotion

Meine Socken sind irgendwie alle nur noch irgendwelche Fetzen. Das nervt ganz schön, ich muss mir bei Gelegenheit mal neue besorgen.

...TSCHLAAAAAAAAND!!! 4:1 !!! Haben wir die doch rausgegickt...und wie! Hab das Spiel gesehen, einfach nur erste Sahne. Ich sach nur Wembley-Tor Revanche für 66 emotion. Ruhig weiter so. 

Jetzt fällt mir im Augenblick nix mehr ein.

 

1 Kommentar 30.6.10 07:50, kommentieren

Die fetten Tage sind vorbei...

Jaaa..., ich habe jetzt letzen Endes doch noch einen Job gefunden. Das ganze hat sich viel schwieriger als gedacht herausgestellt. Am Anfang wird einem immer erzählt, "ach du willst arbeiten? Dann geh nach Alice Springs, da gibt's massenhaft Möglichkeiten".

Die gibts auch, nur leider auch sehr viele Leute, die wegen des momentan kühlen Wetters hierherkommen (es ist Winter) und dann eben auch nach Arbeit suchen. Deswegen hat sich die Arbeitssuche im Nachhinein als äusserst schwierig herausgestellt. Überall wo ich aufgelaufen bin, wurde mein Resumé nur mit einem müden Lächeln und einem "we call you" auf einen dicken Stapel Resumés von anderen Leuten gelegt.

Ich habe aber gezwungernermassen nicht aufgegeben und letztendlich einen Platz in "Hungry Jack's" gefunden, das Pendant zu Burger King im Rest der Welt, will heissen, nur in Australien heisst Burger King "Hungry Jack's". Ich war richtig glücklich, nachdem ich den Platz sicher hatte und ein bischen stolz obendrein, weil ich gesehen habe, dass sie einen genauso dicken Stapel an Bewerbungen wie andere Arbeitsstellen haben und ICH ausgewählt wurde :P

 Ich arbeite in der Küche und nicht "vorne" mit den Kunden. In der Küche gibt es verschiedene Sachen, die man machen kann. Der Grill, den Abwasch, Pommes und Spezial-Sachen und die "Königsdisziplin": Burger machen, was auch gleichzeitig das Schwerste von Allem ist. Am Anfang habe ich nur am Grill gearbeitet um ein bischen reinzukommen. Wenn man so eine als leicht angesehene Aufgabe hat, wird man von den Anderen als Mädchen für Alles benutzt. Dann wird die vermeintlich leichte Aufgabe zum hektischen Zwischendurch-Prozess, da man pausenlos nach neuen Fritten, Fleisch oder anderen Zutaten rennt.

Generell geht es in der Küche zu wie in einem Bienenstock. Hektisches Gemenge, lautes Rufen, unangenehm laut piepsende und pfeifende Maschinen, Schweiß und ein durch Fett permanent rutschiger Boden, was sich in den meisten fällen als undienlich erweist, da man den größten Teil der Zeit am Rennen ist.

Ich arbeite jetzt seit gut zwei Wochen da und habe ein nettes Team, bis auf einen, genannt "Nik", der 16 oder 17 Jahre alt ist und fast nichts tut, ausser einen mit seinem Gelaber abzulenken oder durch die Küche zu tanzen. Ich erwähne den Namen hier, weil er mir so stark im Kopf bleibt, dadurch, dass die Manager ihn die ganze Zeit rufen: "Nik, are new fries cooking?", "Nik, where is my tender Crisp", "Nik, get fucking back to work", "Nik, I'm waiting now 5 minutes for the onion rings you jerk!.", usw. .

Ich habe erst vor ien paar Tagen angefangen Burger zu machen. Das braucht einiges an Gewöhnung und Routine, bis man das fliessend und schnell hinbekommt. Der schlimmste Tag war gestern: Ich bin im Moment krank und bleibe deswegen heute im hostel, aber gestern, als ich 8 Stunden gearbeitet habe und schon krank war, war es die Hölle. Erst mal 8 Stunden nur Burger machen plus krank sein plus relativ neu "in der Sparte" sein plus so viele Kunden wie sonst nur Feiertags plus 2 Stunden alleine in der Küche gelassen... . In solchen Situationen würde ich manchen Kunden am liebsten den Hals umdrehen, die fett behäbig daherkommen, sich also ganz im Gegensatz zu einem selbst verhalten, am besten noch durch den drive-thru (da muss es schneller gehen) und als Einzelperson 2-3 meals bestellen wobei dann mindestens 3 Ultimate-Whopper dabei sind. Um einen Ultimate-Whopper "herzustellen" braucht man zwei Scheiben 5" beef, dass man schonmal in weiser Voraussicht gegrillt hat. Das Fleisch kommt dann auf die eine Hälfte vom vorher getoasteten bun (Brötchen). Also bun, eine Scheibe beef, dann zwei Scheiben Käse, die man mühsam auseinanderfummeln muss (in der Hektik), eine Scheibe beef, wieder zwei Stück Käse, dann 6 Stücke bacon (Schinkenspeck), dann ab damit in die Mikrowelle für 15 Sekunden. In den 15 Sekunden hat man Zeit das top (die obere hälfte vom Brötchen) mit Mayo zu bestreichen, ein bischen Salat (lettuce) draufzustreuen und zwei Scheiben Tomaten daraufzulegen. Jetzt holt man die andere Hälfte vom Burger wieder aus der Mikrowelle, wobei man sich jedesmal die Finger richtig schmerzhaft verbrennt. Die hälfte legt man auf ein Einwickelpapier, das von Burger zu Burger variiert. Zum Schluss kommen auf den bacon noch 4 Scheiben saure Gürkchen (pickels), Ketchup und darauf onions (Zwiebeln). Jetzt klappt man die obere Hälfte mit der Mayo, dem Salat und den Tomaten möglichst geschickt auf die untere Hälfte und umfaltet/wickelt (wrap) das Ganze in das Papier. Wenn das ganze Prozedere länger als eine Minute dauert gibts Haue vom Manager.

Ich hätte vorher nicht gedacht, dass Arbeiten in ner fast-food-Kette derart anstrengend sein kann. Wenn ich Arbeits-schluss habe, bin ich meistens richtig fertig. Ich werde mich nie mehr beschweren, wenn ich mal länger bei MacDoof auf mein Essen warten muss, denn ich weiss jetzt, was die Leute in der Küche da die ganze Zeit über leisten, ehrlich jetzt!

 Ja so ist das... . Ich habe eine ganz normale 38-Stunden-Woche und arbeite immer von Nachmittags bis "close" (bis Schluss), was an Wochentagen 11 Uhr und am Wochenende Mitternacht ist. Man ist das stundenlange Saubermachen am Ende immer nervig...aber insgesamt macht es mir viel Spass^^. Ich verdiene 13 Dollar die Stunde, was ziehmlich schlecht im Vergleich zu anderen Jobs, wie zum Beispiel Kellnern ist, wo man als Minimum 18-19 Dollar die Stunde verdient und mehr, wenn man Nachts Arbeitet. Am Wochenende bekommt man sogar 25-26 Dollar die Stunde. Ich bekomme immer 13 Dollar, egal ob ich Nachts oder am Wochenende arbeite. Wenn man eine halbe Stunde mehr als 38 Stunden arbeitet, bekommt man das doppelte Gehalt. Weil die mir aber nicht mehr bezahlen wollen, lassen die mich nie mehr als 38 Stunden arbeiten, das heisst, dass ich jede Woche eine halbe Stunde Arbeit vom doppelten Gehalt entfernt bin, was sehr ärgerlich ist.

Jetzt, wo ich nicht mehr das fette Geld habe, geht man auch automatisch ganz anders damit um. Ich war bisher im Leben nie in der Situation wenig Geld zu haben, geschweige denn, mir Sorgen darüber machen zu müssen, wie ich die nächste Miete bezahlen soll...tja, das hat sich jetzt geändert. Ich habe z. B. dadurch gelernt, wie es funktioniert, 3 Tage lang mit 10 Dollar auszukommen. Endlich lerne ich mal mit Geld richtig umzugehen.

Hm...sonst gibts eigentlich nichts groß zu berichten, ausser, dass ich mir das Spiel Griechenland gegen Süd-Korea mit einigen Koreanern auf ner dicken Leinwand angesehen habe. Doof, das Griechenland (verdient) verloren hat. Ab und zu verliere ich auch mal eine Partie Starcraft gegen die...das sind solche Freaks!!

 

PS: Alle meinen Vater anrufen und ihm gratulieren...er hat heute Geburtstag!

1 Kommentar 19.6.10 10:48, kommentieren

In der Wueste!

 

In der nacht von samstag auf sonntag war es soweit...ich habe abschied von griffith genommen. was dann folgte war teilweise sehr interessant aber groesstenteils ein horrotrip. ich bin mit dem bus nach alice springs gefahren - 24 stunden - . die sitze waren derart unbequehm, dass ich hoechstens mal in eine art halb-schlaf gefallen bin, und dann auch nur fuer kurze zeit. das essen an den raststaetten, die teilweise abgeschnitten von allem mitten in der wueste liegen ist klasse! ob "eggs on toast" oder mit gegrillten tomaten oder wuerstchen, schmeckt einfach immer super! ausser die wuerstchen muss ich gestehen...klingt zwar komisch, aber fuer mich schmecken die hier grundsaetzlich immer nach brot... . naja, der bussfahrer war ziehmlich nett, nicht so wie irgendein insekt, dass sich auf meiner stirn niedergelassen hatte, als ich irgendwie auf der suche nach einer geeigneten schlafposition auf dem boden eingeschlafen war. im halbschlaf habe ich irgendwas auf meiner stirn gefuehlt und habe mit meiner hand daruebergewischt, mit dem ergebnis, dass meine hand jetzt ungefaehr 2mal so gross ist...hat die ersten 15 minuten furchtbar geschmerzt. ich weiss bis heute nicht, was mich da gebissen/gestochen hat, aber naja. das spannendste waren die nachtfahrten: der busfahrer musste alle nase lang bremsen um wilden kuehen, kamelen oder kaengurus auszuweichen die sich nicht daran stoeren, dass der mensch irgendwann einmal strassen durch ihr territorium gezogen hat. die strassen im outback sind unter aller sau, voller schlagloecher und dergleichen, was das schlafen zusaetzlich erschwert hat. der bus ist teilweise stundenlang durch gebiet gefahren, dass durchgaengig bis zum horizont flach (wie mein bauch eigentlich sein soll ((komischer vergleich, ich weiss)) ) war und nur aus kaminrotem staub, kleinen steinen und ein paar bueschen bestand. lustige sache: auf unserer fahrt haben wir auch in Coober Pedy halt gemacht (das selbsternannte opal-zentrum der welt). da wollte ich eigentlich hin und habe vor meiner abfahrt mit einem hostelbesitzer da telephoniert, der mir aber gesagt hatte, dass es in dem ort keine arbeit geben wuerde. ich habe ein photo von ihm auf der web-site von seinem hostel gesehen und als wir wie gesagt in Coober Pedy ankamen, stand er da am busbahnhof und ich habe ihn getroffen ^^. als ich in alice springs angekommen bin, wusste ich gar nicht mehr richtig was los war oder wer genau ich war. ihr wisst schon, (oder vieleicht nicht, wen interessierts :P) wenn man lange nicht geschlafen hat, in meinem fall 24 stunden, ist man ein bischen dizzy... . ich hab das gefuehl von ungewaschenem haar und meinem klebrigen t-shirt so gehasst!! ich hab einfach den busfahrer nach einem hostel gefragt, habe mich dorthingeschleppt, eingechecked und bin einfach in mein bett gefallen. ich habe auch noch zimmer"genossen" die mich komisch angeguckt haben als ich aufgewacht bin...ich kann mich dunkel daran erinnern merkwuerdige und anstoessige sachen im schlaf gemurmelt zu haben...hatte wilde traeume, total konfus, wartscheinlich weil ich lange nicht geschlafen hatte. alice springs ist total touristisch...an jeder ecke n kram-shop mit andenken und didgeridoos vollgestopft. und vor allem gibt es hier viele aboriginis...die sitzen an jeder ecke, sind dick, ungewaschen und staendig betrunken. ich weiss, dass es jetzt wieder aufschreie bei einigen leuten gibt, wenn sie den vorherigen satz lesen, aber es ist nunmal so, dass ich vieleicht 2-3 schlanke aboriginis gesehen habe, alle bisher gerochen haben und immer eine flasche in der hand hatten. nach meinem schlaf bin ich ein bischen durch die stadt gewandert, unter anderem auch zu einem fluss mit zum wasser hin abfallenden sandigen ufern, der direckt neben meinem hostel liegt und auf dessen anderer seite die aboriginis ein "lager" haben. ich gehe also mit einer zigarette in der hand so am ufer lang als mich eine laute stimme ruft. eine gruppe von aboriginis sass ein bischen entfernt am ufer (nicht weit genug um meine kippe zu uebersehen :P). es war offensichtlich was sie wollten, also bin ich zu ihnen gestiefelt und meine tabakpackung machte die runde. sofort kamen "wie aus dem nichts" von allen seiten andere aboriginis um sich am tabak guetlich zu tun. ich hab dann irgendwann gesagt, dass ich nicht mehr viel haette und hab ihn fuer mich behalten, anstatt mit einer leeren packung nach "hause" zu gehen. wir sassen dann so im kreis und ich hab mich ein bischen mit denen unterhalten, wie weit der uluru enfernt waere usw. . das war mein erster kontakt mit der kultur der ureinwohner . einem wird ueberall geraten, nicht nachts und schon gar nicht alleine durch die gegend zu tigern, da es unter den aboriginis genug krimminelle gibt, die einen um hab und gut erleichtern wollen. ich hab von den leuten hier im hostel auch die ein -oder andere story gehoert was das angeht...naja. sehr bloede sache . ich war heute beim friseur. mich hat eine auf den ersten blick nette und gut aussehende englaenderin bedient. sie war also dabei meine haare zu schneiden (alles war bestens) bis zu dem zeitpunkt als ich sie darum gebeten habe, mein ponny (schreibt man das so?) abzuschneiden. was macht sie? schneidet es ab und darueber hinaus noch in meine haare rein, sodass ein gutes stuek ueber der stirn meine haare kuerzer waren als der rest dahinter, wisst ihr was ich meine? es sah einfach beschissen aus und aus meiner sicht ein grober fehler ihrerseits ich hab innerlich mit den zaehnen geknirscht und mir nichts anmerken lassen. als sie dann aber meine koteletten (schreibt man das so und wisst ihr was ich meine, das kleine stueckchen haar rechts und links am kopf, welches sozusagen eine verbindung vom haar zu barthaar darstellt?) zu 2 dreicken, also spitz zulaufend geschnitten hatte, habe ich ihr gesagt, sie solle mit der maschine einfach rundrum alles wegmachen, weil sie aus meiner sicht alles vermurkst hatte. im spiegel konnte ich jedesmal sehen, wenn sie irgendwas neues geholt hat (wie einen neuen aufsatz fuer die maschine), wie die anderen mitarbeiter und ihr freund gegrinst haben...in mir blanker hass! nach dem alles runter war (nur noch sehr kurzes haar) und ich mir wie ein GESCHORENES SCHWEIN vorkam, habe ich das geld auf den tresen geknallt und bin abgeduesst...ein aufstand haette es aus meiner sicht nicht gebracht...was ab ist ist ab. ich bin also eiligen schrittes zum hostel gelaufen (bloed, dass man seinen kopf nicht einfach so in die tasche stecken kann), mir die kappe aus meinem raum geschnappt die ich bis jezt trage, fluchend meinen kopf geduscht und mich dann bei 2 deutschen ueber DIESE SOGENANNTE FIRSEUSE!! aufgeregt. WIE KANN MAN ES DERART VERMURKSEN, MAN!!! ICH BIN SO SAUER...DIESE UNFAEHIGE KUH VON EINER NICHTSKOENNERIN!!! ich bin jetzt also dazu verdammt 2 wochen diese kappe zu tragen, die mir nebenbei das blut aus dem kopf presst, weil sie etwas zu klein ist! ich sehe ohne verboten aus, wie ich finde. man, mein hals pocht waehrend ich das schreibe und ich wuedre ihr am liebsten nachtraeglich ihren MITSTIGEN HALS UMDREHEN!!...sie hat es am ende auch noch GEWAGT zu fragen ob es denn so recht sei. NEIN DU MISTSTUECK, ICH WUSSTE BIS HEUTE NOCH NICHT MAL, DASS MAN SOLCH EIN VERBRECHEN AN HAAR UEBERHAUPT BEGEHEN KANN!! haette ich sagen sollen. aber alice springs hat auch seine guten seiten: massenhaft arbeit, die leute wollen einen regelrecht, ihr wisst schon was ich meine, und eine wunderschoene (wenn auch durchgaengig rot gefaerbte) natur drumherum. ich hab hier ein nettes und sehr gut aussehendes deutsches maedchen getroffen (sie ist krankenschwester, hehe) mit der ich heute im "desert park" von alice springs war, um mir die ganzen tiere und so anzusehen...war gut, ich war nur 30 cm von einem kaenguru entfernt! naja...morgen gehe ich ins oertliche krankenhaus um nach arbeit zu fragen, und wenns da keine gibt habe ich noch andere anlaufmoeglichkeiten im kopf. bis denne, Kosti PS: ich erinner mich an jemanden der sich um den defekten hochtoener meiner boxen kuemmern will, der 6 monate dazu zeit hat und dem ich die hoelle heiss machen werde wenn ich zuruekomme und nichts passiert ist!!!

16 Kommentare 29.4.10 09:35, kommentieren

blubb

So...

bin mal wieder bei McDonalds gelandet und habe deswegen die möglichkeit was zu schreiben.

der herbst kommt und damit auch langsam die zeit, abschied von meinem hostel zu nehmen. die sonne kommt jetzt nur noch selten durch die wolkendecke, die sich seid ca. 1 1/2 wochen über griffith gelegt hat, was die temperatur senkt und gleichzeitig auch das ende von fast jeglicher arbeit hier einläutet, da eigentlich jeder job farmarbeit bedeutet. es ist alles abgeerntet usw. . auf meine billanz bin ich nicht sonderlich stolz: anderthalb (eineinhalb :P) monate in griffith und nur 8 tage gearbeitet...ich bin ein bischen von mir selbst enttäuscht, weil ich dachte, ich würde in griffith mit farmarbeit mal richtig kohle scheffeln. mit meinen imunsystemproblemen leider ein hoffnungsloser fall...ich habe verschiedene pillen und eine schutzmaske ausprobiert...hat nicht geholfen. naja, die maske ein bischen, aber dann konnte ich nicht ausreichend atmen.

alles in allem habe ich kürbise aufgesammelt, bagger gefahren, müll aufgesammelt, in einer gärtnerei gearbeitet und knoblauch zerstoßen und sortiert. in der "weinerei" (vinzerei ka., da wo wein hergestellt wird) habe ich leider keinen platz gefunden...da hätte ich am meisten geld verdient.

ich denke daran zur isoliertesten stadt der welt zu reisen: Perth. einfach um mal den westen zu sehen, der viel mehr natur und weniger tourismus bieten soll. ich muss mich nur noch informieren, wie es da arbeitstechnisch aussieht. viele leute empfehlen mir die "great ocean road" zu "machen" (abzufahren). die zieht sich ein ganzes stück an der östlichen küste entlang und soll teilweise atemberaubend sein. da ich aber kein auto habe, auf einen touri-bus keinen bock hab und sich eine mitfahrgelegenheit in dem kleinen kaff hier nur schwer findet, muss ich das auf später verschieben.

ach...griffith ist definitiv eine erfahrung, die ich noch lange in erinnerung behalten werde...ich werds vermissen (wenn ich dann wegfahre^^). ein typischer tag in griffith wenn man rumgammelt: man wacht so gegen 11, 12:00 uhr vormittags auf, spürt die harten matratzenfedern im rücken und den nur zur hälfte gefüllten decken-bezug auf einem. wenn man sich dann erhebt und sich von seinem doppelt gefaltetem kissen aufrichtet, sieht man vieleicht noch 2 andere personen in dem 13-bett-"zimmer", die um diese uhrzeit noch schlafen. man steigt aus dem bett auf seine habseligkeiten, die mit denen der anderen mitbewohner vermischt auf dem boden liegen und guckt aus dem fenster auf eine größtenteils rot-staubige landschaft über die grüne papageien fliegen und lustige geräusche machen - man sieht auch die trichterspinne in der ecke des fensterrahmens (eine der giftigsten spinnen der welt) die über unseren schlaf wacht. man tappt noch ein bischen schlaftrunken über den mit harten erd-krümeln bedeckten steinboden über den flur zum badezimmer, weicht der herausgebrochenen toiletten-kabinentür aus und versucht möglichst zu vermeiden, in das wasser-urin-toilettenpapier-gemisch zu treten, welches den boden aufgrund einer defekten spülung bedeckt.
anschliessend (nach einer dusche) begibt man sich ins erdgeschoss und stattet dem liebgewonnenen getränkeautomat einen besuch ab, bevor es in den innenhof geht, in dem man seine meiste zeit verbringt. man sitzt auf dem boden oder holzbänken und unterhält sich während man der rörenden waschmaschine beim sterben zuhört. abends kann man es sich, wenn man lust dazu hat, im fernseh-raum auf einem der uralten löchrigen ledersofas bequem machen, eine zerkratzte, gebrannte dvd in den andauernd klappernden player schieben (und darauf hoffen, dass sie diesmal funktioniert) und den film beim halbfunktionierendem fernseh-ton geniessen.

mit dem essen-zubereiten habe ich mich schon verbessert. neben dem normalen eher einfachen, wie pasta oder kartoffeln mit irgendetwas anderem wage ich mich heute abend (mit ein bischen hilfe) an pfeffersteak. ich habe keine ahnung davon...mit was man es isst usw. . ich habe einfach 4 pfeffersteaks gekauft, pfeffersteak-souce und reis...mal gucken was das ergibt. was ich jetzt auch kann und was ich ganz einfach finde ist getoastetes brot, darauf olivenöl, dann tomatenscheiben, mozarella, wieder öl, salz, weißen pfeffer und balsamikumblätter. wenn ich das mache muss ich es immer gegen die grabschenden finger der anderen hostelbewohner verteidigen.
mein englisch hat sich sowas von verbessert, ich liebe es. es ist ein tolles gefühl, jetzt 2 sprachen nebeneinander zu sprechen...griechisch zähle ich jetzt nicht dazu, weil ich da im sprechen gar nicht toll bin und eher verstehe als spreche. mein englischer wortschatz erweitert sich jeden tag um 3-6 wörter, die ich gierig in mich aufsauge, weil ich unbedingt noch besser werden will. wenn ich den anderen jetzt anekdoten erzähle geht das fliessend (nicht wie am anfang^^). die einzige schwäche, die mir auffällt ist, dass ich öfters mal die vergangenheit falsch bilde, z. B.: "...didn't fell..." anstatt "...didn't fall...".

najo...sitze jetzt schon zu lange hier in mäcces...cu.

4 Kommentare 9.4.10 08:18, kommentieren

16.03.2010 "Bagga Bagga"!!

ich kann jetzt bagger fahren

 

ich habe einen neuen arbeitsplatz gefunden. es ist ein familienunternehmen, dass bagger, große trucks und ähnliches großmechanisches vermietet. nebenher verkaufen sie steine...ja klingt komisch, ich bin auch noch nicht so ganz dahinter gestiegen obwohl ich die steine den ganzen tag von a nach b bringe.  alles hat so angefangen:

 

mein boss, dem das ganze unternehmen gehört wollte mich um 7:20 uhr am hostel abholen...ich startbereit mit meinem arbeitshemd, meinem schlapphut, meiner trekking-hose und meinem rucksack startbereit schon um 6:nochwas vor dem hostel. um 8:00 uhr dann erschien er und entschuldigte sich für sein zuspätkommen (schreibt man das in einem wort?). er hätte gestern mit ein paar kumpels etwas zu viel getrunken und es wäre ein bischen spät geworden...dann sagte er: "let's fucking go to McDonalds, i'm hungry". so habe ich ihm dann beim frühstück zugeguckt (ich habe dankend abgelehnt, auch wenn ihrs nicht glaubt). danach sind wir dann mit seinem (deutschen) auto zu ihm auf die arbeit gefahren, wo er mir seine beiden (deutschen) wachhunde vorgestellt hat, die auf mich eher einen vertrottelten als einen wachsamen eindruck gemacht haben.

anschliessend hat er mir das ganze ding einmal gezeigt, ein bischen was dazu erklärt und mir gesagt, wie ich mich im notfall zu verhalten habe. danach hat er auf einen mittelgroßen bagger gezeigt und gesagt, "den fährst du". aha, okay. nach kurzer eingewöhnung ging es dann auch ziehmlich einfach (den bagger zu fahren). er hat mir dann auf ein riesieges freihes grundstück geführt auf dem ein mostrum von maschine steht. er fuhr die ganze zeit über einen großen bagger und hat von einem großen hügel kleiner steine eine ladung nach der anderen in die maschine gekippt, die die steine anschliessend nach größe sortiert und dementsprechend an verschiedenen stellen zu haufen aufgetürmt hat.

meine aufgabe war es, einen der haufen, der natürlich kontinuirlich größer wurde, auf einen anderen - schon vorhandenen - steinhügel zu verfrachten, um zu verhindern, dass die maschine sich selbst mit steinen überhäuft und dann ihren geist aufgibt. es war auf jeden fall eine erfahrung mit einer vollen baggerladung steinen diesen hügel aus losen steinen zu erklimmen - rechts und links, wenn man so will, der abgrund (7-8 meter) - immer darauf bedacht, das durch die ladung sowieso schon schwankende gefährt in der mitte zu halten. wenn man dann oben angekommen war, stand man ungefähr so, dass man in den himmel geguckt hat (es ging steil aufwärts). jetzt musste man die schaufel nur noch auslehren. das dabei ein drittel selbiger auf einem selbst gelandet ist (der bagger war vorne offen), hat einen nach einiger zeit nicht mehr gestört. es war sehr sehr staubig...weil man dem staub aber nicht entkommen konnte, egal wo man war auf dem grundstück, musste man sich mit ihm arrangieren. 

man war die ganze zeit etwas gestresst, weil man sehr schnell arbeiten musste, um den haufen nicht überhand nehmen zu lassen. zudem musste ich, wenn die maschine gerade mal leerlauf hatte, weil sie sämtliche ladung sortiert hatte, in der minute die ich zeit hatte schnell den bagger verlassen, zur maschine sprinten, auf sie draufklettern (so ein lärm könnt ihr euch kaum vorstellen) und schnell schnell aus ihrem inneren, was die ganze zeit über respekteinflössend und ratternd in bewegung war müll herausgrabschen (plastiktüten, alte flaschen, etc.) damit die maschine ordentlich sortiert. 

ich bin nur 2mal mit dem bagger fast umgekippt, weil ich zu schnell, vollbeladen auf unebenem grund gefahren bin und enmal auf dem hügel, wiel ich zu hoch hinaus wollte und fast hinten übergekippt wäre. einmal hatte ich einen beinachcrash mit dem bagger, den mein boss fuhr, weil die sicht staubbedingt auf ca. 5 meter begrenzt war und ich mit vollgaß da durchgebrettert bin :P

 

die ganze szenerie war eingehüllt in besagten staub...so engen kontakt hatte ich mit ihm vorher noch nie...in der nase, im mund und in den ohren - dauernd. als ich mich dann in der pause im spiegel gesehen habe, musste ich lachen. ich habe noch 1 tag später staub in nase und ohren "gefunden". ich war 10 stunden da, es wurden 9 stunden berechnet; ich habe 135 dollar verdient, was ca. 90 euro sind. nach der arbeit hat er michdann auch gelobt "you did a good job, man", und hate mich gefragt, ob ich am montag wieder für ihn arbeiten möchte (das war freitags). ich habe natürlich zugestimmt und habe am montag nach 2 stunden schlaf wieder vor dem hostel gewartet. natürlich ist er wieder nicht dann erschienen, wann man es erwartet hätte. da ich das vom letzten mal kannte, habe ich einfach abgeartet...als er dann um 8:30 uhr immer noch nicht erschienen war, wurde ich unruhig. man muss dazu wissen, dass er mir noch das geld für den ienen tag schuldig war, weil er es zu dem zeitpunkt nicht bar dabei hatte...naja. ich wollte ihn anrufen, aber ich hatte seine nummer nicht, die hatte nur die rezeption meines hostels, die erst um 9:00 uhr regulär öffnet...also habe ich nervös eine weitere halbe stunde gewartet und ihn dann angerufen.

ich habe ihm gesagt, dass ich immer noch darauf warte von ihm abgeholt zu werden. seine antwort war "ach sry, ich brauch dich heute doch nicht, morgen erst". toll, dachte ich. dann habe ich ihn gefragt, was denn jetzt mit dem geld wäre. er antwortete, dass er in 5 minuten vor dem hostel sein würde um mich zu bezahlen. 10 minuten später tauchte seine frau auf (er hat tatsächlich seine frau geschickt) um mich zu bezahlen. dann hab ich sie gefragt was das ganze den sollte, aber sie wusste von nichts...naja. später hat er dann nochmal bei der rezeption angerufen um mir auszurichten, dass er mich auch am nächsten tag nicht brauchen würde, sondern erst am übernächsten (was morgen ist). naja wir werden sehen...

3 Kommentare 16.3.10 03:02, kommentieren

18 Tage spaeter... (Update)

So...ich weiss, dass mein letzter blog-eintrag weit zurueckliegt. das liegt daran, dass ich zum einen hier nicht leicht an internet im allgemeinen rankomme und zum andren an der relativen ereignislosigkeit der letzten ca. 18 tage.

ich koennte jetzt seitenlang anekdoten vom zusammenleben mit den anderen "hostlern" erzaehlen, ich denke aber, dass das nicht so gut hierhin passt, da es sich in den meisten faellen um situationskomik handelt und dieser blog hauptsaechlich von mir und meinen erlebnissen handeln soll.

was kann ich sagen...die arbeitssituation hat sich in den vergangenen 18 tagen als die von dem italiener im vorigen eintrag beschriebene herausgestellt. das einzige, was zu dieser jahreszeit hier gepflueckt wird sind kuerbise...

ISCH KANN EUSCH SAJEN...

ich habe das als ersatzman fuer einen franzosen, der an dem tag nicht konnte, einmal gemacht...es war die hoelle! das liegt jetzt 3 tage zurueck und ich bin jetzt wieder auf den beinen. man muss sich das folgendermassen vorstellen: man steht um 5 in der frueh auf und wird dann von - sozusagen vorarbeitern - mit dem auto abgeholt, wir waren zu sechst glaube ich. beide vorarbeiter sind tuerken. da komme ich aus deutschland, alles hinter mir lassend und dann das. ich meine es ist nichts schlimm an der tatsache, dass es tuerken sind. aber du bist dann auf dem feld, die sonne brennt einem heiss auf den ruecken, waehrend man so schnell man kann vor dem traktor herstolpert und schnell schnell alle kuerbise in koerbe wirft. es sieht so aus, dass der traktor rueckwaerts faehrt, mit grossen behaeltern hinten dran und die von uns dann vollgemacht werden. es ist immer ein tag kuerbise schneiden (da werden dann die fruechte von den pflanzen getrennt, damit sie danach einfach aufgesammelt werden koennen) und ein tag sammeln, das ist das, was ich gemacht habe.

sobald ich auf dem feld war ist meine nase durchgedreht...ich hatte die 8 stunden, die ich da gearbeitet habe, heftigste allergie-anfaelle. die situation sah folgendermassen aus. ich stolper vor dem traktor her und schmeisse in windeseile DIESE VERDAMMTEN KUERBISE (!!!) in den traktor, waehrend mir die sonne auf den pelz brennt und die tuerken, die die traktoren fahren unablaessig tuerkische lieder singen...acht stunden lang... . kennt ihr das gefuehl, dass man hat ganz kurz bevor man niesen muss? dieses starke kribbeln hatte ich 8 stunden lang in der nase, dazu dauernd fliegen, die sich verbissen dazu entschlossen hatten, sich unter keinen umstaenden auf einem anderen gesicht als dem meinen niederzulassen. um mal ein taschentuch rauszukramen war keine zeit, deswegen ist alles im t-shirt gelandet - meine nase war wie ein wasserfall...hehe ich erspare euch keine details .

sobald ein traktor voll beladen war, dachte ich immer, so, jetzt ist er voll. NIX...der naechste kam sofort hinterher, der in der zeit abgeladen hatte. keine pause...dauernd tuerkische gesaenge, die mich irgendwie an hunde erinnert haben, denen leid zugefuegt wird; dann die fliegen, die sonne, diese dreimal verfluchten kuerbise, die niemals auszugehen schienen (es war ein sehr grosses feld) und meine allergie haben das ganze zu einem verfluchten alptraum gemacht. nach 2,5 stunden ca. dachte ich, "so, gleich faellst du um und wirst ohnmaechtig" oder sowas in der art. aber mein koerper war nicht so barmherzig etwas in der art zu tun.

ich habe 90 dollar verdient an dem tag...es waren nicht ganz 8 stunden faellt mir jetzt ein...so 7-ein-viertel. ich habe, als ich wieder im hostel war, an meinen armein einen heftigen ausschlag bemerkt. der hat mich 3 tage ans bett gefesselt, weil er eine derart heftige alergische reaktion verursacht hat, dass ich nichts anderes tun konnte als niesen, tonnen von taschentuechern verbrauchen und eben im bett liegen.

jetzt gehts mir wieder besser und ich habe mir pillen besorgt, die da helfen sollen...ein langes hemd habe ich mir auch gekauft, denn ein amerikaner hier hat mir erzaehlt, dass der ausschlag von einer bestimmten pflanze herruehrt, die ich wohl versehentlich angefasst haben muss. mal sehen ob das was hilft. gut waere es, denn sonst gibt es hier kaum arbeit.

Update:

Ich habe jetzt, um die Pillen und das Hemd zu "testen" noch ma einen Tag Kürbise gesammet und geschnitten. Diesmal auf einem anderen Feld. Der Farmer war sehr nett und deswegen war die ganze Atmosphäre vie entspannter. Weil ich an meinem ersten Tag auf dem anderen Fed (weiter oben beschrieben) so verkackt habe, hatte ich ein schlechtes gewissen und wollte es mir dazu noch sebst beweisen, dass ich das packe. wir haben die ersten 6 stunden nur geschnitten, das macht man halt mit so großen ast-scheren, ihr wisst schon was ich meine. diesmal war das fed noch größer. ich habe mich so ins zeug gelegt, dass ich die anderen (welche vom hostel) weit hinter mir geassen habe und schon am ende meiner "linien" (das ganze feld ist in solche unterteilt) war, während die andren grade ma ein drittel hinter sich gebracht hatten, was mir lob vom farmer eingebracht hat, hehe.

nachher beim sammeln habe ich mich dann derbe über jemaden vom hostel geärgert, der seine zugewiesene linie so schlampig bearbeitet hat, dass nur jeder 5 kürbis geschnitten war, was bedeutet, dass man in der sowieso-schon-hecktik (wie schreibt man das?) noch schnell diese kürbise schneiden muss...das nervt in der situation ziehmlich. ich meine, egal wie beschissen die arbeit ist, die man macht, man soll sie gewissenhaft machen...ordentlich eben, denn es nützt keinem was, wenn man schlampt. man bekommt schliesslich geld dafür. so bescheisst man sich selbst und den arbeitgeber...naja das so nebenbei. 

leider haben die tabletten nicht geholfen. ich sitze hier gerade in der bibliothek, einen berg von taschentüchern vor mir. den letzten tag habe ich nach der arbeit im bett verbracht, weil "normales alltagsleben" eben nicht möglich war. dazu kommt noch, dass ich mir derbe gesicht und nacken verbrannt habe, weil ich bei der arbeit meinen hut nach ungefähr der hälfte der zeit weggeschmissen habe, weil er sowieso die ganze zeit über weggeflogen ist. 

naja, ich muss mir jetzt noch arbeit suchen. habe schon in der keine-ahnung-wie-man-das-auf-deutsch-nennt (da wo wein hergestellt wird) nachgefragt, aber sie haben im moment keine freie stelle. die vom krankenhaus haben sich nicht gemeldet, ich geh nochmal hin und sag denen, dass ein job bei denen mein lebenstraum wäre und ich dafür sogar fast sterben würde :P

ich finde es schade, dass ich die farmarbeit, oder zumindest alles, was mit kürbisen zu tun hat, sein lassen muss, weil es mir im nachhinein (die arbeit an sich) doch ein bischen spass gemacht hat, vor allem gibt es einem ein gutes gefühl, wenn man gelobt wird, weil man seine arbeit gut macht. ausserdem fühlt man sich nachher zwar wie ein sack mehl, aber man bekommt muskeln und hat dadurch ein körperlich besseres wohlbefinden.

ich frage auch mal bei mäckes nach einem job. es gibt hier um griffith irgendwo eine hühnerfarm/fabrik, in der man auch gut geld verdient. leider ist die aber ca. 50 km entfernt, sodass man das ganze ohne fahrbaren untersatz vergessen kann. AAAAAARGH, ICH WILL DOCH ARBEITEN...GEBT MIR EIFACH IRGENDWAS!!!

ich habe jetzt schon 1000 euro verbraten, was sich auf den ersten blick viel anhört, es aber nicht ist. ein monat und 1000 euro ohne job ist hier ganz normal...ich habe mich mit so vielen leuten über das liebe geld unterhalten...es ist hier einfach alles extrem teuer. zum beispiel zahle ich hier für milch das dreifache wie in deutschland. ein junges paar hat, als sie mit dem auto vom osten gaz in den westen gefahren sind (einmal wuer durch) 3500 euro verbraten. oder ein holländer, der hier in 3 monaten 5000 $ ("tolla"  gelassen hat. das sind nur 2 beispiele. diese leute machen einen vernünftigen eindruck auf mich und kommen mir nicht wie irgendwelche partylöwen vor, die nur allzugerne das geld zum fenster rauswerfen. soviel zu meienr verteidigung... xD

ich weiss noch nicht wie lange ich hierbleiben werde. die ganze atmosphäre hier ist so toll. ich mag die leute und die natur drumherum. die stadt hängt mehr oder weniger lose zusammen, immer mit viel grün (oder eben meistens braun) dazwischen. wenn deutschland das land mit den meisten übergewichtigen leuten in europa ist, dann ist australien sicherlich das land mit den meisten übergewichtigen der südhalbkugel der erde. es ist wirklich faszinierend: ich gucke manchmal, wenn ich die straßen langgehe extra alle leute an, und komme dann zum ergebnis, dass ungelogen ca. 75% davon mir zu fett vorkommen. aber es ist auf jeden fall keine geisterstadt oder so... ist schon ziehmlich belebt.

das "abgegammelte" hostel ist mittlerweile sehr vertraut. ich mag es einfach, keine ahung warum. da alles sehr einfach gehalten ist, man sehr auf seinen besitz aufpassen muss, (hier wird geklaut wie sonst was) und man hier schlecht geheimnisse haben kann (die zimmer sind nicht abschliessbar, wenn sie mal türen haben) bauen sich gute verknüpfungen zwischen den leuten auf, da sich keiner hinter irgendwas verstecken kann oder sich über andere erheben kann, da durch die hostel-bedingungen jeder gleich ist.

 

3 Kommentare 8.3.10 06:09, kommentieren

Samstag - 20.02.2010

OH                             MEIN                     GOTT!!!

 

ich muss euch mal erzählen wie es mir ergangen ist.

also...ich bin ja mit dem bus um 7:30 pm von melbourne nach griffith gefahren. das ging auch alles reibungslos mit einmal umsteigen in narrandera. ich bin jetzt also 1030 km von melbourne in den norden gereist.

es war 3:00 am als ich hier angekommen bin, dass heisst mitten in der nacht. es war noch die freitag-auf-samstag-nacht, bei der man doch vieleicht davon ausgehen könnte, dass etwas auf den straßen los ist...PUSTEKUCHEN!

ihr könnt euch die atmosphäre überhaupt nicht vorstellen! ich, ganz allein, schwärzeste nacht, sehr feuchte, schwüle und warme luft, überall insektengeräusche und eine komplette geisterstadt. nirgendwo leuchtet etwas...NICHTS!

ich habe mich sofort an irgendwelche zombie-horrorfilme erinnert gefühlt und habe nur darauf gewartet, den ersten hinter der nächsten ecke hervorstöhnen zu sehen.

zum glück habe ich mir eine karte von dem ort gezeichnet, um auch zum hostel zu finden. zufälligerweise habe ich mich einen tag vorher mit eienr jungen frau unterhalten, die auch schonmal vor 3 jahren da war. "echt, du willst nach griffith gehen, oh mein gott..." usw. . ihrer beschreibung nach sollte man sich da auf einiges gefasst machen, und nach und nach, nachdem ich angekommen war habe ich das, was sie gesagt hat, immer besser nachvolziehen können.

ich also mit der karte in der hand, dem zentner-rucksack auf dem rücken und dem kleinen rucksack in der anderen hand losmarschiert...irgendwann habe ichs dann gefunden: ein kleinerer quader von gebäude, rechts und links umgeben von trockenem graß, büschen und bäumen, eigentlich so wie jedes haus in dieser "stadt". es war komplett alles dunkel, kein licht zu sehen. ich gehe auf die tür zu (eine art zweiflügliges tor) und sehe, dass man einen ziffern-code eingeben muss, um die tür zu öffnen.

in dem moment habe ich mich dunkel an meinen telephonanruf bei diesem hostel von melbourne aus erinnert. die dame am anderen ende der leitung hatte die ganze zeit versucht, mir irgendwelche zahlen und buchstaben durchzugeben, was allerdings aufgrund der schlechten verbindung ein ding der unmöglichkeit war. jetzt wusste ich was sie gemeint hatte.

nach näherem untersuchen des tors habe ich dann festgestellt, dass es nur leicht angelehnt war. was für ein glück! ich zieh es also langsam auf, es knarrt ziehmlich... . eine kleine funzel an der decke erleuchtet knapp die hälfte des raumes in den ich nun trete. ich kann schwach erkennen, dass noch weitere räume und flure von diesem hier abgehen. kein schwein zu sehen, nur von irgendwo rechts vor mir kommt irgendein geräusch, was sich die ganze zeit wiederholt. das einzige was man erkennen kann, sind über den boden huschende insekten und leere bier- und weinflaschen.

ich gehe einen raum weiter, der aus der ich das geräusch vermute und erkenne - ich habe mittlerweile meine taschenlampe rausgekramt - einen an die wand gesprayten schriftzug: "TV room". ah, ja...es ist ein etwas größerer raum und es stehen mehrere sofas und sessel herum. auf einem sitzt irgendjemand und schnarcht sehr merkwürdig...das war das geräusch. ich stelle meine sachen ab und gucke mir das ganze erdgeschoss an. eins haben alle räume gemeinsam: rost, schimmel, zigarettenstummel, insekten und leere flaschen.

ich muss mal, deswegen suche ich mir die toiletten und stelle fest, dass die kloschüssel in einer art sumpf aus gebrauchtem toilettenpapier und urin versinkt. 

weil ich sonst niemanden finde gehe ich in eine art innenhof, rauche eine und lege mich dann auf eines der sofas, halte mein messer für den fall der fälle in reichweite und schlafe dann beim schrecklichen schnarchen des anderen ein. 

als ich aufwache, ist es 10:30 am und ich stehe sofort auf und gehe zur rezeption, die jetzt besetzt ist. ich zahle für eine woche (120 dollar) und beziehe mein zimmer. bei tageslicht sieht alles viel freundlicher aus, fast schon gemütlich obwohl ma es sich kaum vorstellen kann, wenn man es nicht selbst sieht. meine wert-sachen kann ich in dem 10-bett-zimmer nicht wegschliessen, die spind-türen sind fast komplett rausgebrochen. der boden ist mir einer art schicht aus q-tipps, waschpulver und sostigem unrat bedeckt.

nachdem ich mich geduscht habe (oh wunder, das wasser ist nicht braun) lerne ich andere leute kennen: italiener, deutsche, kanadier, japaner und jemanden aus chile...natürlich auch einen franzosen. also alles schön multikulti.

von einem italiener, der schon seit dezember in diesem hostel wohnt, erfahre ich (und später auch von anderen), dass die arbeitssituation hier sehr beschissen ist. manchmal würde man eine woche warten, nur um dann ein-, vieleicht zwei tage arbeiten zu können. vor allem wartet da JEDER auf arbeit, was es nicht gerade einfach macht. der italiener erzählt mir noch, dass man zu anderen working-hostels gehen sollte (er beschreibt mir deren lage) und da nach arbeit fragen soll, da es in dem hier nur mist gäbe. man dürfe es nur nicht den leuten sagen, die dort arbeiten, da man sonst rausgeworfen würde. warum er denn dann hier wohnen würde, frage ich ihn und er meint, dass es hier eben am lustigsten wäre, was mir die frau mit der ich mich einen tag vorher unterhalten habe uach bestätigt hat. 

nachdem ich mich mit so ziehmlich jedem unterhalten habe, stelle ich fest, dass die leute ihren tag hier beinahe ausschliesslich mit rauchen und trinken verbringen...ich meine, ich komme um 11:00 vormittags in den hof und sehe schon alle um den tisch versammelt und alc in sich reinschütten...vieleicht erträgt man die zeit aber auf dauer auch nicht anders, den MACHEN kann man hier denke ich eigentlich nichts. aber alle sind bester laune^^

ich denke, ich werde mich mal auf die suche nach dem anderen hostel machen und mich da in die warte-liste für farmarbeit eintragen lassen...und hoffen. der ort liegt wirklich mitten im nichts...nur natur drumherum, sehr ländlich und die leute, die hier wohnen sind entsprechend. es ist VERDAMMT heiss hier. ich merke, dass das hier anscheinend ein ganz anderes gesicht von australien ist und das die dinge hier ein bischen anders laufen als woanders. mal sehen was die woche bringt...

 

alles gute, 

Kosti

 

4 Kommentare 20.2.10 04:47, kommentieren

Donnerstag 18.02.2010

hi,

heute ist er letzte gammeltag vor meiner reise nach new south wales. ich habe am rücken an genau der stelle einen sonnenbrand, an die ich nicht drangekommen bin, dass heisst ein fetter roter streifen quer über den rücken

ich habe jetzt endlich meine TaxFileNumber bekommen und bei der bank ein superannuation-konto eröffnet. das ist so ne art vorsorge-konto.

sonst bin ich die ganze zeit nur am zeittotschlagen...eigentlich würd ich gern zum strand gehen, aber ich wills mit dem sonnenbrandn nicht riskieren.

viel mehr gibts eigentlich nicht zu berichten. meine immergenossen sind ganz okay. ein deutscher, ein italiener, ein ich-weiss-nicht-was und ein franzose, der über mir schläft und seinen wecker nicht hört.

 

ich bin unfähig abends irgendwie wegzugehen, weil ich einfach schon gegen 9 uhr totmüde werde...ich liege meistens schon um 9:30 uhr im bett und ratze bis um 8:30 am nächsten tag. als ich jetzt ein halbes jahr lang in friedrichshafen gewohnt habe bin ich eigentlich das ganze halbe jahr über die meisten tage der woche mit 2,3 stunden schlaf zur arbeit gegangen (12 stunden). ich hatte irgendwie die energie dazu und bin dann am wochende freitags und samstags immer lang weggeblieben. ich hatte da nie ein problem mit. ich denke dass das der grund ist warum ich neuerdings immer so schnell müde werde. das war schon in den letzten beiden wochen bei meiner großmutter so und setzt sich jetzt fort. ich habe eben eine lange zeit meinen körper immer weiter über die grenze hinaus belastet und dafür muss ich jetzt bezahlen

mal gucken wie lange das noch anhält...will mal feiern gehen

1 Kommentar 18.2.10 05:58, kommentieren

17.02.2010 - Mittwoch

jo...ich schreibe mal das, was so in den letzten drei tagen passiert ist und an was ich mich noch erinnern kann. ich übernehme keine verantwortung dafür, dass dinge, die weiter unten erwähnt werden, auch an dem und dem tag geschehen sind (ihr kennt ja mein gedächtnis) :P:

 ich galube es war so, dass ich am montag mit nem anderen "baky" hier durch die stadt gezogen bin und wir alle möglichen dinge erledigt haben. am abend war ich dann noch zum letzten mal mit der gruppe unterwegs mit der ich hierher geflogen bin. wir sind auf den höchsten turm hier in melbourne gestiegen und haben von da oben beim sonnenuntergang die stadt beobachtet. das war ziehmlich beeidruckend (melbourne ist auf dem weg die größte stadt australiens zu werden), auch dass der aufzug bis ins 40. stockwerk nur 38 sekunden benötigt hat. ich hatte richtig druck auf den ohren

 

am dienstag dann bin ich bis abends umhergezogen und habe sachen erledigt und dinge organisiert. ich war noch mal bei IEP (eine travelworker-organisation) und habe wegen meiner TFN-nummer nachgehackt. das dumme ist nur das die erste dame dort, an die man immer zwangsläufig gerät wenn man zum ersten mal reinkommt, kaum eine ahnung von ihrer arbeit hat, jedenfalls konnte sie mir auf eigentlich keine meiner fragen eine antwort geben oder ist ausgewichen...naja, ich habe mich dann mal hingesetzt und mithilfe von büchern und dem internet in erfahrung gebracht, wann ich wo auf ner farm früchte pflücken kann.

hier werden 2 sorten von jobs unterschieden: die farm-jobs und alle sonstigen. das heisst, dass es auch für beide sorten arbeit unterschiedliche anlaufstellen und vorgehensweisen gibt. für farm-jobs ruft man eine bestimmte hotline an. das hab ich dann auch gemacht. die dame am anderen ende der leitung hat mir dann  erzählt, dass ich, um irgendwo früchte-pflück-arbeit herzubekommen, die hostels in den orten anrufen müsste, in denen gerade irgendwas gepflückt wird, und da um arbeit fragen. um hostels zu finden sollte ich auf "hostels.com" dann welche suchen.

ich hab mir dann new south wales ausgesucht, weil es dort erstens um diese zeit gut was zu ernten gibt und zweitens, weil es weiter nördlich liegt, was mit entgegenkommt, da ich die ostküste so ungefähr hochmöchte. naja, nachdem ich mir eine karte und übersicht über den staat verschafft habe, habe ich dann über die eben erwähnte seite hostels suchen wollen. pech war nur, dass eigentlich nur eine stadt in der liste der städte auftauchte, über die man sich hostels suchen konnte und es für diese obendrein noch keine hostelangaben gab.

also wieder die "harvest-line" angerufen und denen das erklärt. promt bekomme ich den namen einer stadt samt hostel und telephonnummer (warum nicht gleich so). danach habe ich im hostel angerufen. leider habe ich durch nicht ganz so perfektes englisch und eine miese verbindung, die alle "th- und "s"-laute verschluckt hat meine zeit vergeudet. ich hab dann alles online nachgeguckt (adresse des hostels usw.) und eine buchung für 3 tage später vorgenommen.

anschliessend habe ich bei einer netten franzosin eine busfahrt nach griffith (so heisst der ort in new south wales) gebucht, den ich ziehmlich billig bekommen habe. ich zahle für über 1000 km wegstrecke (ca. 8 stunden) nur 57 $! der haken an der sache ist nur, dass ich dann um 3 uhr morgens ankommen werde, aber was solls.

 

im moment hat das hostel keine arbeit zu vergeben, ich werde dort also ein paar tage warten müssen, um welche zu bekommen. habe ich das eigentlich schon gesagt?, die arbeitssituation ist ein bischen beschissen dadurch, dass das land von bagpackern überrollt wird. solange ich nicht im rotlichtmilieu arbeiten muss, werd ich mich wohl durchkämpfen müssen. das erinnert mich an den kampf um hostelplätze. man zieht die ganze zeit über von hostel zu hostel weil man alle naselang rausgeworfen wird, weils so überfüllt ist. da rennt man auch an seinem letzten hostel-tag alle halbe stunde zur rezeption und fragt ob wieder jemand abgesprungen ist und man in seinem bett bleiben darf.

 

heute war ich ein bischen am strand und sogar etwas im wasser bis ich auf nen "jellyfish", so nennen sie die quallen hier getroffen bin (die man üprigend auch mit soya-soße, chilly-soße und sesamöl essen kann *schleck*)

ach ja, was mir letztens cooles passiert ist: moment, mir fällt grad noch ein dass sich mein fast-food-kettenspektrum erweitert hat: ich habe jetzt noch bei "hungry jack" "lord of the fries" (sehr leckre pommes) und "KFC" gegessen. also, ich saß ketztens vor lord of the fries und habe meine fritten gegessen. da kommt ein obdachloser an, sagt dass er milch kaufen will und möchte geld. hab ich ihm gegeben und 3 minuten später wackelt ein mädchen an dass verzweifelt wirkt und irgendwas mit ihrer betrunkenen freundin hat die wohl ihre letzten $ versoffen hat und die tram nehmen möchte, aber sie hat eben kein geld. ich hab auch ihr geld gegeben. 3 minuten später der dritte, mein kommentar: "so you're the third one". ich hab ihm geld gegeben. das ende vom lied: ein vierter kommt daher und kauft mir für so viel geld eine zigarette ab, dass ich alles wieder reinbekommen hab xD

 

naja, euch ein fröhliches zähneklappern

 

Kosti

2 Kommentare 17.2.10 07:25, kommentieren

Sonntag...

tja...auch in australien gehört der sonntag zu den schlimmsten tagen der woche (jedenfalls gilt das in meinem freundeskreis ).

 

ich habe mich mittlerweile mal schlau gemacht wo ich wat ernten kann. in dem und in den folgenden monaten bietet es sich an in new south wales fruitpicking oder farmarbeit zu betreiben, denn jetzt wachsen da die fette melonen und in meinem "gebiet" (victoria) ist mit pflücken im moment nichts los.

um aber überhaupt mal dahin zu gelangen und loszulegen braucht man erstens eine fahrmöglichkeit und eine TFN (TaxFileNumber = steuernummer). die ist auch schon beantragt aber ich will nicht anfangen zu arbeiten ohne die zu haben (ich bekomm sie angeblich innerhalb von 25 tagen). denn man zahlt ohne steuernummer 47% anstatt der üblichen 29% steuern was auf jeden fall einen unterschied für mich darstellt.

das dumme ist jetzt das ich hier blöd auf meine TFN warte (wobei jemand aus meiner gruppe mit der ich hergeflogen bin schon eine bekommen hat) und wir anderen nicht. das funktioniert so, dass  nach der TFN-beantragung ein brief mit der TFN an eine im antrag angegebene adresse geschickt wird. jetzt hoffe ich und die anderen, dass wir damals die IEP- (son backpacker-helfer-club) adresse angegeben haben, sodass die uns, nachdem sie post erhalten haben, uns per mail mitteilen, dass die TFN da ist..........puuuuuuuuuh...etwas umständlich ausgedrückt was?^^

unglaublich wie viele koreaner es hier gibt. in jedem hostel am steuerrad jedes busses und bei allen atraktionen stehen die rum, fotografieren oder essen alle gleichzeitig von einem teller (mit der hand versteht sich). 

die andere sorte leute hier sind eben die australier (mit ein paar turban-indiern dazwischen), die mich extrem an engländer erinnern. sie sehen denen sehr ähnlich, reden eben ähnlich (was für ein wunder) und trinken vor allem viel...ich durfte selbst teil ihrer trinkgelage und trinkspiele werden, und eins steht fest: jedes trinkspiel, was ich bisher in deutschland gesehen, davon gehört oder selbst gespielt habe stinkt gewaltig gegen deren ab:

 sonnenverbrannter australier mit tatoos und jack daniels-verschmiertem bart zieht eine karte vom stapel: "oh my god, its a granade". alle schmeissen sich daraufhin so schnell es geht vom stuhl zu boden und der letzte darf dann sein glaß komplett lehren (um nur ein beispiel zu nennen).

 

ja, die fahrgelegenheit...man könnte sich ja ein auto kaufen...der ganze papier-kram und das geld das dann aber dafür drauf geht ist es mir aber nicht wert, zumal man auch  1 jahr fahrerfahrung mitbringen muss, sonst darf mans nicht. eine andere möglichkeit ist mit dem bus zu fahren...das find ich aber total langweilig weil man nicht individuell seine route bestimmen kann oder an schönen stellen auch mal halt machen kann.  das coole ist, dass ein nettes mädchen, welches in "meiner gruppe" ist/war und das schönste weibliche wesen ever für mich ist, vor hat, mit dem auto nach Cairns (im Norden) zu fahren weil sie da noch einen tauchkurs hat. ich bin die ganze zeit hinterher mit ihr zu fahren, damit ich unterwegs an weiter oben erwähnten stelle "abspringen" kann. ach ja üprigens, sie hat einen jagdschein, führerschein B und BE und fürs Motorrad (ich glaub das ist M). sie macht irgend so ne asiatische kampfsportart,  steht auf autos und hat sonst noch ein paar besondeheiten. (ich kann mir schon denken was für kommentare jetzt kommen wenn gewisse personen das hier kommentieren...)

tja so sieht das alles aus. ich bin mittlerweile in nem anderen hostel weils im alten keinen platz mehr gab. so kam er im stall unter und gebahr neben ochs und esel den heiland, welcher da jesus genannt wird. hm...ich musste grade selbst grinsen :P. nein, im neuen hostel kostet das internet was >.< weshalb ich alles von mäcces aus schreibe (der ceaser-wrap hat gut geschmeckt).

 ach ja, jeder dritte australier läuft hier mit dem AC DC t-shirt rum...die geben hier jetzt auch 4 konzerte hintereinander.

belangloses:

ein ac dc-t-shirt-träger letztens laut: "hey, metallica cool" (ich hatte das entsprechende t-shirt an) und ich "YEAH".

gehe letztens den bahnhof lang: ein mädchen so in meinem alter stolpert auf mich zu: "Hey stop, you have some bucks?" während ihre platinblonde, fette freundin mit zahnlücken, die auch ordentlich getankt hatte mir ein "DO YOU HAVE A CIGARETTE, EH?" entgegenbrüllte. beides hatte ich nicht obwohl ichs doch hatte und bin weiter gegangen.

 war ier in nem casino, was ungefähr die ausmasse vom tannenbusch-gymnasium-gelände hat und hab ein paar beim zocken zugeguckt (will selbst nichts verzocken).

gestern nacht war ich mit ein paar aus der gruppe am strand bei einer bestimmtne felsenansammlung wo man pinguine und wasserratten beobachten kann (2 pingus ham gevögelt, sah lustig aus ).

diese und noch andere kleinigkeiten, die ich aber jetzt nicht alle aufzählen kann sind mir in letzter zeit so passiert...bis denne

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 14.2.10 03:50, kommentieren

Erste Eindrücke!

alta.....................................

es ist so krank hier........!!

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...mein kopf platzt aus allen näten!!!

erstmal wird man hier in melbourne von den ganzen eindrücken total erschlagen...alles sowas von am pulsieren hier. was einem sofort auffällt ist, das alles extrem multikulturell ist. auch die menschen sind hier total locker, freundlich und tollerant. wenn dich jemand auch nur ganz leicht anrempelt entschuldigt er sich sofort, egal wer es ist, nicht so wie in deutschland.
jeder verkäufer fragt dich nach der begrüßung IMMER wie es dir geht! oder man unterhält sich auf der straße und deutet in verschiedene richtungen mit ratlosen gesichtern und die leute sprechen einen an und fragen ob sie einem weiterhelfen können.
was mir auch auffällt ist, das sie alle total locker sind...egal ob die leute teure anzüge anhaben oder egal was...schon die art wie sie sich bewegen ist viel gelassener als in deutschland...oder die gesichtsausdrücke...man hat den eindruck das niemand hier im stress ist.
auch als ich in der bank war um mein konto zu eröffnen war der man total freundlich...ist mit einem an den automaten gegangen usw. hatte sofort zeit und war ganz locker...generell ist es so dass du wenn du in eine bank gehst sofort jemand parat steht und dich fragt was denn los ist...das ist niemand bestimmtes sondern die wecheln sich immer so ab wies grade passt. dann sagt man denen sein anliegen und die sagen dann okay, setzen sie sich und man bekommt sofort infomaterial oder sofort einen ansprechpartner...SOFORT immer alles!
dabei hat man nicht den eindruck dass das nur zugunsten vom geschäftlichen gemacht wird.

in deutschland hatte ich schon den mega-stress meine bewerbungsgeschichte unter dach und fach zu bringen und gleichzeitig die australien-sache abzuwickeln. man hatte am abend vor dem flug seinen rucksack gepackt und alle möglichen formalitäten erledigt und hing dann nur noch im sessel und dachte, puuhh....das wär geschafft, jetzt nur noch australien und anfangen zu arbeiten...PUSTEKUCHEN!!!

nach 25 stunden flug (inklusive aufenthalt) gerädert angekommen und festgestellt das der rucksack komplett falsch gepackt ist, bin ich dann erstmal nach ein bischen schlaf abends mit anderen in eine ziehmlich coole etwas abgefahrene disco gegangen. am nächsten tag dann um 7 aufstehen weils frühstück gab und dann auch schon ab zu einer info-veranstaltung die einem alle träume vom schnellen arbeiten zerstoben hat. ich will jetzt nicht aufzählen was alles für weitere schritte nötig waren oder was ich schon alles erledigt habe, den das war eine MENGE, aber 2 feststellungen habe ich schon machen können:

- australien ist teuer und ich habe viel zu wenig geld!

- ohne auto kann man farmarbeit komplett vergessen!

im moment ist meine ganze noch-gruppe mich eingeschlossen ziehmlich gefrustet weil wir jetzt keine ahnung haben, jedenfals die meisten, was wir jetzt mit nicht viel gelt und ohne aussicht auf den erwünschten job anfangen sollen.

ich möchte am liebsten aufner farm arbeiten weil ich erstens die natur etwas näher erleben möchte und ausserdem dabei gut geld verdienen kann. ausserdem muss man nicht die ganze zeit durch ne riesen-stadt hetzen und es ist alles schön übersichtlich^^

mir ist jetzt klar, dass es so unmengen von dingen in australien gibt, die ich gerne sehen möchte, für die aber, so denke ich momentan, weder geld noch genug zeit zur verfügung stehen.

ich hoffe die textwand schreckt euch nicht ab das lles zu lesen. schreibe den ganzen text gerade aus nem mc donald's weilman hier internet hat^^
das wars bis jetzt...ich geh jetzt mal wieder ins hostel, sichte das ganze infomaterial und packe meinen rucksack neu...alles gute, euer geschaffter

Kosti


PS: "^^" ist so eine art belustigungsausdruck und soll die augen eines zu einem lächeln verzogenen gesichts darstellen.

6 Kommentare 12.2.10 04:32, kommentieren