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17.02.2010 - Mittwoch

jo...ich schreibe mal das, was so in den letzten drei tagen passiert ist und an was ich mich noch erinnern kann. ich übernehme keine verantwortung dafür, dass dinge, die weiter unten erwähnt werden, auch an dem und dem tag geschehen sind (ihr kennt ja mein gedächtnis) :P:

 ich galube es war so, dass ich am montag mit nem anderen "baky" hier durch die stadt gezogen bin und wir alle möglichen dinge erledigt haben. am abend war ich dann noch zum letzten mal mit der gruppe unterwegs mit der ich hierher geflogen bin. wir sind auf den höchsten turm hier in melbourne gestiegen und haben von da oben beim sonnenuntergang die stadt beobachtet. das war ziehmlich beeidruckend (melbourne ist auf dem weg die größte stadt australiens zu werden), auch dass der aufzug bis ins 40. stockwerk nur 38 sekunden benötigt hat. ich hatte richtig druck auf den ohren

 

am dienstag dann bin ich bis abends umhergezogen und habe sachen erledigt und dinge organisiert. ich war noch mal bei IEP (eine travelworker-organisation) und habe wegen meiner TFN-nummer nachgehackt. das dumme ist nur das die erste dame dort, an die man immer zwangsläufig gerät wenn man zum ersten mal reinkommt, kaum eine ahnung von ihrer arbeit hat, jedenfalls konnte sie mir auf eigentlich keine meiner fragen eine antwort geben oder ist ausgewichen...naja, ich habe mich dann mal hingesetzt und mithilfe von büchern und dem internet in erfahrung gebracht, wann ich wo auf ner farm früchte pflücken kann.

hier werden 2 sorten von jobs unterschieden: die farm-jobs und alle sonstigen. das heisst, dass es auch für beide sorten arbeit unterschiedliche anlaufstellen und vorgehensweisen gibt. für farm-jobs ruft man eine bestimmte hotline an. das hab ich dann auch gemacht. die dame am anderen ende der leitung hat mir dann  erzählt, dass ich, um irgendwo früchte-pflück-arbeit herzubekommen, die hostels in den orten anrufen müsste, in denen gerade irgendwas gepflückt wird, und da um arbeit fragen. um hostels zu finden sollte ich auf "hostels.com" dann welche suchen.

ich hab mir dann new south wales ausgesucht, weil es dort erstens um diese zeit gut was zu ernten gibt und zweitens, weil es weiter nördlich liegt, was mit entgegenkommt, da ich die ostküste so ungefähr hochmöchte. naja, nachdem ich mir eine karte und übersicht über den staat verschafft habe, habe ich dann über die eben erwähnte seite hostels suchen wollen. pech war nur, dass eigentlich nur eine stadt in der liste der städte auftauchte, über die man sich hostels suchen konnte und es für diese obendrein noch keine hostelangaben gab.

also wieder die "harvest-line" angerufen und denen das erklärt. promt bekomme ich den namen einer stadt samt hostel und telephonnummer (warum nicht gleich so). danach habe ich im hostel angerufen. leider habe ich durch nicht ganz so perfektes englisch und eine miese verbindung, die alle "th- und "s"-laute verschluckt hat meine zeit vergeudet. ich hab dann alles online nachgeguckt (adresse des hostels usw.) und eine buchung für 3 tage später vorgenommen.

anschliessend habe ich bei einer netten franzosin eine busfahrt nach griffith (so heisst der ort in new south wales) gebucht, den ich ziehmlich billig bekommen habe. ich zahle für über 1000 km wegstrecke (ca. 8 stunden) nur 57 $! der haken an der sache ist nur, dass ich dann um 3 uhr morgens ankommen werde, aber was solls.

 

im moment hat das hostel keine arbeit zu vergeben, ich werde dort also ein paar tage warten müssen, um welche zu bekommen. habe ich das eigentlich schon gesagt?, die arbeitssituation ist ein bischen beschissen dadurch, dass das land von bagpackern überrollt wird. solange ich nicht im rotlichtmilieu arbeiten muss, werd ich mich wohl durchkämpfen müssen. das erinnert mich an den kampf um hostelplätze. man zieht die ganze zeit über von hostel zu hostel weil man alle naselang rausgeworfen wird, weils so überfüllt ist. da rennt man auch an seinem letzten hostel-tag alle halbe stunde zur rezeption und fragt ob wieder jemand abgesprungen ist und man in seinem bett bleiben darf.

 

heute war ich ein bischen am strand und sogar etwas im wasser bis ich auf nen "jellyfish", so nennen sie die quallen hier getroffen bin (die man üprigend auch mit soya-soße, chilly-soße und sesamöl essen kann *schleck*)

ach ja, was mir letztens cooles passiert ist: moment, mir fällt grad noch ein dass sich mein fast-food-kettenspektrum erweitert hat: ich habe jetzt noch bei "hungry jack" "lord of the fries" (sehr leckre pommes) und "KFC" gegessen. also, ich saß ketztens vor lord of the fries und habe meine fritten gegessen. da kommt ein obdachloser an, sagt dass er milch kaufen will und möchte geld. hab ich ihm gegeben und 3 minuten später wackelt ein mädchen an dass verzweifelt wirkt und irgendwas mit ihrer betrunkenen freundin hat die wohl ihre letzten $ versoffen hat und die tram nehmen möchte, aber sie hat eben kein geld. ich hab auch ihr geld gegeben. 3 minuten später der dritte, mein kommentar: "so you're the third one". ich hab ihm geld gegeben. das ende vom lied: ein vierter kommt daher und kauft mir für so viel geld eine zigarette ab, dass ich alles wieder reinbekommen hab xD

 

naja, euch ein fröhliches zähneklappern

 

Kosti

17.2.10 07:25

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


nik (18.2.10 10:04)
Hahahahaha, der letzte Abschnitt ist mal der Hammer. Solltest dir vll. überlegen nen Kippenstraßenverkauf zu eröffnen statt Obst zu pflücken

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